Das DrehenDas Drehen

Mit Freude drehen – bei kleinen Kindern oft zu beobachten. Bei „ungutem Gefühl“ die Drehrichtung eventuell ändern. Ausprobieren!

Grundstellung:
Füße etwa hüftbreit auseinander. Handflächen weisen leicht nach vorne. Knie ganz leicht gebeugt, nicht durchgedrückt. Becken nach vorne gekippt, “aufgerollt”, Wirbelsäule aufrecht, Kinn (ganz leicht) angezogen, Nacken lang. Sich seines Körpers bewusst werden.

Ausführung:
Füße etwa hüftbreit auseinander, Knie ganz leicht gebeugt, nicht durchgedrückt. Becken nach vorne gekippt, “aufgerollt”, Wirbelsäule aufrecht, Kinn (ganz leicht) angezogen, Nacken lang. Arme angewinkelt, Handflächen aneinander gelegt, Fingerspitzen in Augenhöhe. Einige ruhige, ganz bewusste Atemzüge. Arme nach unten sinken lassen und dann ausbreiten wie ein Adler seine Schwingen. Arme seitlich ausgestreckt, Handflächen weisen nach unten, Finger aneinander, Konzentration bis in die Fingerspitzen. Die Augen beim Drehen unbedingt offen lassen – beugt eventuellem Schwindel vor.

Tipp: Punkt an der Wand fixieren, Blick darauf „stehen“ lassen. Drehen und zum Schluss den Kopf „mitnehmen“.

Abstoppen:
Wir stehen wieder hüftbreit auseinander, Knie ganz leicht gebeugt, nicht durchgedrückt. Becken nach vorne gekippt, “aufgerollt”, Wirbelsäule aufrecht, Kinn (ganz leicht) angezogen, Nacken lang. Arme angewinkelt, Hände vor dem Gesicht gefaltet. Fingerspitzen ein paar Atemzüge lang fixieren – stoppt evtl. aufkommenden Schwindel. Wieder einige ruhige, ganz bewusste Atemzüge. Arme langsam sinken lassen. Handflächen weisen leicht nach vorne.

Falls wegen der ungewohnt hohen Sauerstoffversorgung doch einmal Schwindel aufkommt – ablegen und Beine hoch.

Zum 2. Tibeter – Beine Heben

Alle Übungen in eigener Verantwortung und auf eigene Gefahr.

12 Kommentare
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  1. Anna
    Anna sagte:

    Seit vielen Jahren mache ich die Tibeter. Mein Mann übt sie auch und ALLE seine Wirbelsäulenprobleme sind seit etwa 4 Jahren (wir kennen uns seit 5 Jahren) so gut wie verschwunden. (er ist 76 Jahre alt, ich 78) Ich hatte in den Jahren ein paar Brüche, u. a. an beiden Handgelenken, doch alles ist wieder normal beweglich geworden, – ich glaube durch diese Übungen, die ich sobald es nur möglich war, wieder aufnahm.

    Die Drehübung mache ich nicht am Anfang, sondern zum Schluss, und sind inzwischen wie eine Belohnung für die Übungen vorher, schön, leicht, beflügelnd. Sie hat übrigens bei mir bewirkt, dass ich alle Schwindelgefühle auf Schiffen, in Autos usw. losgeworden bin, – obwohl mir Gleichgewichtsübungen im Yoga z.B. immer noch schwer fallen.
    Weshalb ich diese Seite hier eigentlich aufmachte, ist die Frage, ob die 5 Tibeter auch eine heilende Wirkung erzielen bei Schilddrüsen-Problemen (beim Üben fiel mir das heute für eine Freundin ein). Ich kann es mir gut vorstellen, dass die Kinn-Neigung zur Brust eine entsprechende Wirkung haben könnte. Gibt es dazu Erfahrungen, Bruno?
    Danke, jetzt schon, für die Mühe des Antwortens. Anna

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    • Tibeter
      Tibeter sagte:

      Guten Tag Anna,
      schön, dass euch die „Tibeter“ helfen. Natürlich kannst Du „Das Drehen“ auch zum Schluss ausführen. So wichtig ist die Reihenfolge nicht, dient aber dazu den Körper langsam auf die anstrengenderen Übungen vorzubereiten. Also nicht gleich nach dem Aufstehen mit der „Kobra“ zu beginnen.

      Da ich kein Arzt oder Heilpraktiker bin, kann und will ich hier keine Aussage explizit zur Schilddrüse machen. „Die Kinn-Neigung zur Brust“ wie du schreibst ist aber nur die halbe Miete. Auch das behutsame „in den Nacken sinken lassen“ des Kopfes gehört zum vollständigen Bewegungsablauf. Gerade diese kleinen, oft vernachlässigten Bewegungen, zeigen ganz erstaunliche Wirkungen. (Eigene Erfahrungen mit extrem abgenutzten Halswirbeln)

      Die Übungen können auf sehr verschiedene Weisen wirken. Manchmal ganz gezielt bei einer Schwachstelle. Bei richtiger Ausführung (bewusst, konzentriert, Atemrhythmus) aber eben auch auf das große Ganze.

      Es lohnt sich also immer hier etwas Zeit zu investieren. (Wie Ihr ja auch selbst schon erfahren habt)

      Alles Gute
      Bruno

      Antworten
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