Die 5 Tibeter – auf meine Art

Bruno-StraubIch praktiziere die 5 Tibeter jetzt seit Mitte der 1990er. Den größten Teil dieser Zeit auch als Trainer. In dieser Zeit sind gewisse “Veränderungen” bei der Übungsausführung, fast zwangsweise, mit eingeflossen.

Die Menschen, die zu uns kommen, haben in der Regel irgendwelche Beschwerden und/oder sind schon etwas älter. Kein Trainer/Lehrer sollte von diesen Menschen verlangen, dass sie sich genau so bewegen können wie er, der diese Übungen meist schon seit Jahren praktiziert. Ebensowenig dass sie sich so bewegen können wie Jüngere oder Sportler.

Meiner Erfahrung nach kann das sture Üben nach den Vorgaben in Büchern zu gesundheitlichen Problemen führen. Wir sollten immer daran denken:

Körperübungen wie die 5 Tibeter sind für uns Menschen gemacht und erdacht worden! Nicht wir für die Übungen!

Dies verlangt, bei dem einen oder anderen, eben eine etwas andere Herangehensweise als manchmal in den Büchern vorgegeben wird. Als Trainer/Lehrer haben wir auch die Aufgabe Interessierte vorsichtig an Körperübungen heranzuführen. Sie sollten nicht überfordert werden oder sogar Schaden nehmen. Wir müssen ihr Interesse und ihre Freude daran erhalten und ihnen die Gelegenheit geben “hinein zu Wachsen”.

5-Tibeter-anleitung

Ich finde viel wichtiger als eine so genannte “korrekte Ausführung” ist es BEWUSST und KONZENTRIERT zu Üben, den SPASS und die NEUGIERDE dabei nicht zu verlieren. Dies versuche ich meinen Schülern zu vermitteln. Ich hoffe und wünsche dass mir dieses meistens gelingen mag.

Ebenso bin ich mir sicher, dass meine Einstellung bei bestimmten Leuten zu Kritik führen wird.

5 Tibeter Übungsanleitung:

1. Tibeter  –  2. Tibeter  –  3. Tibeter  –  4. Tibeter  –  5. Tibeter

32 Kommentare
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  1. sebastian
    sebastian sagte:

    Hallo lieber Bruno,

    wie bzw. wann, in welcher Reihenfolge, mache ich die Wiederholungen?
    Drehe ich mich z.B. bei der esten Übung mehrmals, 3-21 mal, und sind das dann die Wiederholungen oder drehe ich mich, pausiere und drehe mich dann wieder bis max 21 mal?
    Oder mache ich erst alle 5 Tibeter Übungen und Wiederhole dann alle Übungen 3-21 mal?

    Lieben Dank für deine Antwort
    Herzlichen Gruß Sebastian

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Sebastian,
      Du drehst dich mehrmals hintereinander, so wie es im Augenblick für dich passt. Anschließend folgt die Entlastungshaltung. Dies ist, wenn du so willst, ein „Satz“. Dann kommt die 2. Bewegung das „Beine heben“. Auch hier absolvierst du wieder so viele Wiederholungen wie es dein Leistungsvermögen momentan vorgibt. Anschließend folgt wieder die Entlastungshaltung. Das war, sozusagen der „2. Satz“. Danach folgt die 3. Bewegung und so weiter…

      Viel Erfolg beim Üben
      Bruno

      Antworten
      • Inga
        Inga sagte:

        Lieber Bruno,

        Ich habe versucht, aus den Kommentaren oder auf anderen Seiten die Antwort zu meiner Frage zu finden.
        Ich möchte mit den 5 Tibetern beginnen. Bin mir aber immer noch nicht ganz im Klaren, wie es mit den Wiederholungen geht.
        Ein Freund von mir sagte, man mache alle Übungen durch und beginne dann von vorne. Manche ich dann jede Übung nur einmal?
        Du schreibst, dass man jeder mehrfach (bis 21x) und dann die nächste. Habe ich das richtig verstanden?
        Dann nicht mehr von vorne beginnen?

        Lieber Gruß, Inga

        Antworten
        • Bruno Straub
          Bruno Straub sagte:

          Hallo Inga,
          Du führst von einer Übung, die für dich passende, Wiederholungszahl aus. Danach schließt sich die Entlastungshaltung an. (Außer bei der ersten, dem „Drehen“) Dann gehst du zur nächsten Bewegung über, uns so weiter…
          Wenn du alle Übungen absolviert hast, kannst du wenn du willst, eine Meditation, Atemübung, oder Entspannung (vielleicht auch alles drei) anschließen. Du fängst nicht mehr von vorne an.
          Unter 5 Tibeter-Häufige Fragen findest du auch noch etwas zu den Wiederholungen.

          Beginne einfach und beobachte dabei
          Bruno

          Antworten
  2. Cristina Heger
    Cristina Heger sagte:

    Hallo Bruno,

    wenn ich Deine Übungsbeschreibung beim 2. Tibeter richtig verstanden habe, muss man in ausgestreckter Position einatmen und beim hoch Heben der Beine ausatmen.

    Ehrlich gesagt, kann ich persönlich die Übung nur so durchführen. Anders zu atmen empfinde ich als unangenehm.

    Obwohl ich Deine Atemtechnik für richtig halte, entspricht sie jedoch nicht jener aus Peter Kelters Buch.

    Wie ist es nun richtig?

    Ich freue mich auf Deine Antwort.

    Schöne Grüße
    Cristina

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Christina,
      Du hast Recht! Die beschriebene Atemtechnik entspricht nicht der im Buch von Peter Kelder. (Der ganze Bewegungsablauf ist etwas abgeändert) Beim Einatmen werden die Arme, im Bogen über den Kopf nach hinten geführt, dies macht den „Atemraum“ weit und unterstützt die Atmung.
      Das Ausatmen beim „Beine heben“ verhindert, (bei Ungeübten) dass der Atem gepresst wird.

      Zu deiner Frage „Was ist nun richtig?“ nur soviel: Probier es aus. Spüre in dich hinein und entscheide dann…

      Ach ja, „Richtig oder Falsch“ ist – denke ich – nicht die richtige Frage!
      Bleib kritisch
      Bruno

      Antworten
  3. Alexandra
    Alexandra sagte:

    Hallo,

    wie genau muss ich bei dem ersten Tibeter atmen ?

    Einatmung drehen so oft es möglich ist und erst beim Stoppen wieder ausatmen ?
    Oder ganz normal weiteratmen während der Drehungen ?

    Danke
    om shanti
    Alexandra

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Alexandra,
      Beim „Drehen“ atmest du ganz normal weiter. (Atem nicht pressen oder gar anhalten) Aber immer durch die Nase!
      Gruß Bruno

      Antworten
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