5 Tibeter Anleitung

Die 5 Tibeter – auf meine Art

Ich praktiziere die 5 Tibeter jetzt seit Mitte der 1990er. Den größten Teil dieser Zeit auch als Trainer.

In dieser Zeit sind gewisse “Veränderungen” bei der Übungsausführung, fast zwangsweise, mit eingeflossen.

Die Menschen, die zu uns kommen, haben in der Regel irgendwelche Beschwerden und/oder sind schon etwas älter. Kein Trainer/Lehrer sollte von diesen Menschen verlangen, dass sie sich genau so bewegen können wie er, der diese Übungen meist schon seit Jahren praktiziert. Ebensowenig dass sie sich so bewegen können wie Jüngere oder Sportler.

Meiner Erfahrung nach kann das sture Üben nach den Vorgaben in Büchern zu gesundheitlichen Problemen führen. Wir sollten immer daran denken:

Körperübungen wie die 5 Tibeter sind für uns Menschen gemacht und erdacht worden! Nicht wir für die Übungen!

Dies verlangt, bei dem einen oder anderen, eben eine etwas andere Herangehensweise als manchmal in den Büchern vorgegeben wird. Als Trainer/Lehrer haben wir auch die Aufgabe Interessierte vorsichtig an Körperübungen heranzuführen. Sie sollten nicht überfordert werden oder sogar Schaden nehmen. Wir müssen ihr Interesse und ihre Freude daran erhalten und ihnen die Gelegenheit geben “hinein zu Wachsen”.

Ich finde viel wichtiger als eine so genannte “korrekte Ausführung” ist es BEWUSST und KONZENTRIERT zu Üben, den SPASS und die NEUGIERDE dabei nicht zu verlieren. Dies versuche ich meinen Schülern zu vermitteln. Ich hoffe und wünsche dass mir dieses meistens gelingen mag.

Ebenso bin ich mir sicher, dass meine Einstellung bei bestimmten Leuten zu Kritik führt.

Übungsvideo

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46 Antworten auf “5 Tibeter Anleitung”

  1. Guten Abend. Ich habe heute das erste Mal diese Übungen probiert. Es ging eigentlich ganz gut. Nur bei der Brücke hatte ich so meine Probleme. Ich glaube, dass ich zu kurze Arme habe für diese Übung. Ich weiss vom Hosen kaufen das meine Beine eher kurz sind, bei den Armen fiel es mir bisher nicht auf. Jedoch bekomme ich meine Hände nicht flach auf den Boden mit gestreckten Armen und somit bin ich auch ziemlich chancenlos, meinen Hintern vom Boden weg zu bekommen, ohne meine Trainingshose fast auszuziehen. Haben sie einen Tipp um die Übung zu variieren? Liebe Grüsse und vielen Dank für die gute Anleitung

    1. Liebe Daniela,
      Wie immer gilt: Aus der Ferne ist schlecht zu raten… Manches muss man einfach sehen um es richtig beurteilen zu können.
      Versuchen könntest du z.B. ein paar Bücher oder ähnliches unter die Hände zu legen, damit sie bis zum Boden reichen. Oft hilft am Anfang auch ein festes Kissen unter den Po zu schieben. Aus dieser erhöhten Position fällt es manchem leichter sein Becken nach vorne oben zu bringen.
      Wichtig ist, dass du nicht aufgibst. Arbeite mit kleinerem Bewegungsradius, mit weniger Wiederholungszahlen. Mache einfach was dir jetzt Möglich ist. Wenn du am Ball bleibst werden sich die Fortschritte unweigerlich einstellen…

      Mit den Worten von Konfuzius
      Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden,
      als über die große Dunkelheit zu fluchen.

      Bruno

      1. Vielen herzlichen Dank. Dass ich darauf nicht selbst gekommen bin… Danke herzlichst! Den Spruch am Schluss finde ich übrigens ganz ganz toll!

  2. Guten Abend,
    was geschieht dann wenn man bei der Wiederholungszahl 21 angekommen ist? Geht es dann in zweier Schritten so weiter, also 23, 25, 27 ?

    1. Hallo Frederic,
      sehe die „Tibeter“ nicht als Fitnesstraining, nur für den Körper. Die Qualität der einzelnen Bewegungen ist wichtiger als die Quantität.
      Unter Häufige Fragen findest du noch ein paar Gedanken zu den Wiederholungen. Außerdem kannst du hier, bei den Kommentaren, auch noch ein paar Antworten dazu nachlesen.
      Wenn du in der Nähe bist, dann komm gerne mal vorbei und wir üben zusammen.
      Viel Erfolg
      Bruno

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