Einige Fragen zu den 5 Tibetern wiederholen sich immer wieder.

Die Antworten auf die 3 häufigsten hier noch einmal zusammengefasst:

5 Tibeter – Wie viele Wiederholungen?

Am Anfang reichen ca. 5 – 7 Wiederholungen pro Übung sicher aus. Gib deinem Körper Zeit sich an die Bewegungen und an die Belastung zu gewöhnen.
Wenn der Bewegungsablauf stimmt und du inzwischen auch mit der Atmung besser zurecht kommst, kannst du jede Woche um 2 Wiederholungen steigern. 15 – 21 Wiederholungen sind sicherlich genug.
Es müssen auch nicht immer die oft zitierten „21“ sein. Übe nach DEINER momentanen Leistungsfähigkeit.
Denke daran: Es kommt auf die „Qualität“ (Achtsam, bewusst, konzentriert und im richtigen Atemrhythmus) der Bewegung an und nicht auf die Quantität. Wenn man versucht immer 21 Wiederholungen zu erreichen, obwohl Körper und Geist noch nicht so weit sind, rutscht man leicht in reines „Fitnesstraining“ ab.

5 Tibeter – Wie Atme ich richtig?

Bei allen 5 Tibetern wird ausschließlich durch die Nase ein- und ausgeatmet!
Das Einatmen sollte (auch im Alltag) immer durch die Nase erfolgen. Die Nase ist das Organ zur „Aufbereitung“ der Luft. Sie wird in den Nasengängen entstaubt, vorgewärmt und eventuell auch angefeuchtet.
Die Nasenlöcher regeln das Einströmen der Luft und verlangsamen den Atemvorgang.
Beim Einatmen saugen die Lungen Luft und Blut in einem bestimmten Verhältnis an. Das Einatmen durch den Mund bringt dieses Verhältnis und somit den empfindlichen Atemmechanismus aus dem Gleichgewicht.

5 Tibeter – Drehrichtung beim 1. Tibeter?

In Kursen sage ich nie die Drehrichtung vorher an. Dies würde die Teilnehmer nur beeinflussen die von mir vorgegebene Drehrichtung zu wählen.
Viel besser ist es, ohne vorher zu überlegen, sich einfach zu drehen. Der Körper wählt meist selbst (Wenn er nicht vom Intellekt „überfahren“ wird) die für ihn richtige Drehrichtung. Unser Körper ist viel „Intelligenter“ (Stichwort: Körperintelligenz) als wir ihm meist zutrauen, deshalb „überfahren“ wir ihn sehr oft mit unserem Intellekt.

9 Kommentare
  1. Barbara Decker
    Barbara Decker sagte:

    Guten Tag. Die Information ,wie ich die Anzahl der einzelnen Tibeter steigere ist mir bekannt. Leider finde ich keine Info darüber, ob ich die einzelnen Übungen auch in unterschiedlicher Anzahl machen kann. Also, z.B. die erste Übung sieben mal, dafür die fünfte nur drei mal. Ist das möglich?
    Schöne Grüße,
    Barbara

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Barbara,
      natürlich ist es möglich die Übungen in unterschiedlicher Wiederholungszahl auszuführen. Grund dafür können körperliche Einschränkungen, Probleme mit der Stützkraft (z.B. bei der „Brücke“) Koordinationsprobleme und andere Ursachen sein. Von jeder Bewegung sollten jedoch so viele Wiederholungen ausgeführt werden wie momentan eben möglich sind.
      Deshalb immer ganz genau bei sich hinschauen:
      • Wie ist meine momentane Verfassung, wie meine Leistungsfähigkeit.
      • Gehe ich bis an meine Leistungsgrenze, oder schone ich mich?
      – aus Bequemlichkeit, Unlust, oder ?
      • Oder mache ich vielleicht mehr als mir gut tut?
      – weil ich ein bestimmtes Soll erfüllen will?
      Ziel sollte aber sein, nach einiger Übungserfahrung, eine zumindest ähnliche Wiederholungszahl zu erreichen.
      Viel Erfolg beim Üben
      Bruno

      Antworten
  2. Susi
    Susi sagte:

    Hallo. Ich möchte gerne die 5 Tibeter in mein tägliches „Fitness „Programm einbauen. Ich habe bereits eine Woche damit geübt – es passt zu mir. Leider leide ich unter einem Tinnitus mit einem zeitweiligen zusätzlichen Knistern im Ohr. Der Tinnitus ist für mich erträglich, das Knistern ist nach den ersten Tibeter-Übungen wieder erschienen (Zufall?) Der Ohrenarzt kann keinen „Schaden“ erkennen. Soll ich einfach stur weiterüben?

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Susi,
      aus der Ferne, ist wie immer, schwer zu raten…
      Ich kann dir aber über meine eigenen Erfahrung mit Tinnitus und den Übungen berichten.
      Also, auch ich litt (leider) vor vielen Jahren eine längere Zeit unter Tinnitus. Vor allem in den Entlastungshaltungen, Entspannungsübungen und der Meditation „nervte“ er gewaltig. Eben immer dann, wenn ich besonders still/ruhig und sehr achtsam war. (Das kennst du ja sicher aus eigener Erfahrung.)
      Ich habe einfach weiter gemacht, in dem sicheren Vertrauen in die Übungen und der Hoffnung „es wird wieder besser werden…“
      Und es wurde besser. Eines Tages stellte ich plötzlich fest, dass die Ohrgeräusche schon längere Zeit nicht mehr da waren. Ich hatte ihr verschwinden gar nicht bemerkt.
      Ich hoffe die Übungen werden auch dir so helfen wie sie mir geholfen haben.
      Nimm dir Zeit, übe langsam und bewusst, achte auf deinen Atem und führe sie nicht als reines „Fitness Programm“ aus.
      Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden.
      Alles Gute
      Bruno

      Antworten
  3. Clara
    Clara sagte:

    Hallo :) Ich habe da eine gezielte Frage. Wenn man im Laufe des Morgens, sowohl die fünf Tibeter machen möchte und eine Meditation. Ist es dann sinnvoller die Tibeter vor oder nach der Meditation zu üben?
    Liebe Grüße aus Berlin,
    Clara

    Antworten
    • Bruno Straub
      Bruno Straub sagte:

      Hallo Clara,
      Ich führe die Übungen direkt nach dem Aufstehen aus und schließe dann eine Meditation an. Wenn du, nach dem Aufstehen, noch nicht wach genug bist für eine konzentrierte Meditation im Sitzen, helfen die Übungen erst einmal Geist und Körper frisch dafür zu machen.
      Schöne Grüße und viel Erfolg
      Bruno

      Antworten

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