5 Tibeter Übungstips

  • Führen Sie die 5 Tibeter bewusst und konzentriert aus. (Der Erfolg wird sich einstellen)
  • Halten Sie die Reihenfolge der Übungen ein, sie bauen aufeinander auf und ergänzen sich.
  • Steigern Sie die Wiederholungszahlen langsam. Zwei Wiederholungen mehr pro Woche sind meist genug.
  • Üben sie konsequent und möglichst täglich zur selben Zeit. (Am besten Morgens nach dem Aufstehen)
  • Essen Sie nicht direkt vorher.
  • Üben Sie schneller bei niedrigem Blutdruck, langsamer bei hohem.
  • Halten Sie die Luft nicht an, „pressen“ Sie nicht. Versuchen Sie vollständig auszuatmen.
  • Der (bewusste) Atem leitet die Bewegung ein.
  • Um die 5 Tibeter wie eine Körpermeditation auszuführen und zu erleben empfiehlt es sich die Augen zu schließen.

Wir wissen wie schwer es ist Körperübungen nur nach Wort und Bild zu versuchen. Deshalb hoffen wir sehr, Ihnen mit unseren Beschreibungen der 5 Tibeter etwas weiter helfen zu können. Weiter helfen auf Ihrem Weg zu mehr innerem und äußerem Wohlbefinden.

Üben Sie Achtsam und Konzentriert. Lassen Sie sich von Ihrem Atem führen. Überanstrengen Sie sich nicht, doch üben Sie regelmäßig und mit Ausdauer.

Bei Fragen schreiben Sie uns oder kommen einmal zu einer Übungseinheit vorbei.

So oder so, wir freuen uns auf ein Feedback.

Zum 1. Tibeter – Das Drehen

  1. Guten Tag,

    ich möchte gerne (wieder) mit den Tibetern beginnen – 21 Ausführungen schaffe ich zu Anfang (bis auf den 1. und 3. Tibeter) jedoch nicht. Sollte ich nun diese beiden 21x und die restlichen bspw. 10x ausführen oder ist es besser, alle 5 mit einer gleichen Anzahl an Wiederholungen zu machen, also auch den 1. und 3. nur 10x obwohl 21 gingen?

    Danke und viele Grüße,

    Lucy

    • Bruno Straub

      Hallo Lucy,
      Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen: „Viel wichtiger als eine so genannte “korrekte Ausführung” ist es BEWUSST und KONZENTRIERT zu Üben, den SPASS und die NEUGIERDE dabei nicht zu verlieren.“ Zumindest nach meiner Ansicht. Weniger kann, bei unterschiedlicher Ausführung, durchaus Mehr sein. Es müssen nicht unbedingt 21 Wiederholungen sein. Höre auf deinen Körper und führe so viele aus wie es Dir zur Zeit möglich ist. Mit der Zeit kommt eine Steigerung dann von selbst.
      Aber Vorsicht: Es gibt keine Entschuldigung von Übungen, die uns vielleicht nicht so gefallen oder auch mehr anstrengen, aus diesem Grunde weniger Wiederholungen auszuführen.

      Viel Erfolg
      Bruno

  2. Lieber Bruno,
    ich wende die Übungen seit ca. 2 Wochen an und merke schon jetzt wie sich meine Beweglichkeit verändert. Allerdings ist mir seit 3 Tagen tagsüber extrem schwindelig und ich habe weiche Knie und Übelkeit( ich mache die Übungen 5mal). Kann es sein, dass bei mit Traumata erinnert werden? Ich habe eine PTBS. Andererseits fühle ich mich kraftvoller und gestärkt. Bin gerade verunsichert wie ich weitermachen kann.
    Viele Grüsse
    Regina H.

    • Bruno Straub

      Liebe Regina,
      Das ist, wie immer, aus der Ferne nicht leicht zu beantworten…

      Die TIBETER können physische wie psychische Ablagerungen unseres Körpers freilegen/abbauen. Dies kann sich dann schon mal durch Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder auch Weinkrämpfe äußern. (Ich kann mir gut vorstellen das auch eine Posttraumatische Belastungsstörung verarbeitet wird und unangenehme Begleiterscheinungen zeigt.) Es kann dann evtl. hilfreich sein die Wiederholungszahlen für einige Zeit zu verringern. (Was bei 5 Wdh. wahrscheinlich keinen Sinn macht.) Wenn du in der Nähe wohnst, dann komm doch mal zu einer Übungseinheit vorbei.
      Wenn es nicht besser wird würde ich einen Arzt aufsuchen.
      Mit den besten Wünschen
      Bruno

      • Lieber Bruno,
        danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich hab noch gar nicht geschaut wo ich Dich finden kann, wahrscheinlich nicht in meiner Nähe; ich lebe in Mecklenburg-Vorpommern. Ich dachte auch die Übungen langsamer zu steigern und nur alle zwei Wochen zu steigern.
        Viele Grüsse
        Regina

  3. Edwin Fey

    Moin Bruno,

    ich habe einer Freundin die 5 Tibeter empfohlen. Sie übt schon ordentlich. Gestern kam eine Mail von ihr, dass Sie leider nur mit 4 Tibeter üben kann, da sie einen Drehwurm beim 1. Tibeter bekommt. Hast Du vielleicht ein paar Tipps, was man dagegen tun kann.
    Ich bedanke mich schon jetzt für die rasche Antwort und verbleibe mit

    freundlichen Grüßen

    Eddy Fey

    • Bruno Straub

      Moin Edwin,
      Der „Drehwurm“ deiner Freundin kann vielfältige Ursachen haben. Ein paar Versuche um Abhilfe zu schaffen:
      Augen offen halten. Mit wenigen Umdrehungen anfangen und nur langsam steigern. Wie es im Tipp steht: Punkt an der Wand fixieren, Blick darauf „stehen“ lassen. Drehen und zum Schluss den Kopf „mitnehmen“. Den Punkt Abstoppen aus der Übungsanleitung genau durchführen.
      Wenn alles nichts hilft, bitte einen Arzt aufsuchen.

      Hoffe es hilft weiter
      Bruno

  4. Danuta Rybak

    Liebe Bruno,
    ich habe eine Frage an Sie.
    Ich mache die 5 Tibeter Übungen seit Mai. Nur 7 Wiederholungen am Tag. Seit zwei Wochen habe ich bei der Ausführung der 5- Übung sterke Schmerzen in der linke Ferse (seitlich). Gestern konnte ich die Übung überhaupt nicht mehr ausführen. Beim Gehen dagegen habe ich keine Beschwerde. Kann ich die 5 Übung ganz weg lassen?

    • Bruno Straub

      Hallo Danuta,
      Natürlich kannst Du bei Beschwerden – bis diese vorüber sind – eine Übung weg lassen, oder weniger Wiederholungen ausführen. Sinnvoller ist es aber zu klären wo die Beschwerden her kommen. Wenn Du nur beim 5. Tibeter, wie Du schreibst, „starke Schmerzen“ hast und sonst nicht, liegt es nahe dass etwas mit der Bewegung nicht stimmt. Kommst Du schon mit der Ferse auf den Boden? Wenn nicht, versuchst Du das vielleicht mit zu viel Ehrgeiz? (Gewalt gegen Dich selbst?) Gib deiner Ferse ein Paar Tage Ruhe und gehe es noch einmal gaaaaanz langsam an. Gib dem Körper Zeit sich an die Belastung anzupassen. Wenn die Beschwerden trotzdem bleiben dann kläre das bitte auch mit einem Arzt ab.

      Bleib am Ball
      Bruno

  5. Irmgard Diesner

    Lieber Bruno,

    Ich bin 60 Jahre und habe leichte Probleme mit den Knien -Bakerzyste -.Das Knien fällt mir deshalb sehr schwer und auch die Entspannungsübung ist eher schmerzhaft. Kannst du mir hilfreiche Tips geben?
    Mit freundlichen Grüßen
    Irmgard

    • Bruno Straub

      Hallo Irmgard
      Ich nehme mal an die Probleme sind nur beim Knien und nicht beim Abbiegen der Knie, wie z.B. bei der Brücke?
      Du kannst dir ein Kissen unter die Knie legen, oder auch die Entlastungshaltungen für dich anpassen, eventuell auch gegen andere austauschen. Probiere mal verschiedenes aus. Wenn du in der Nähe wohnst, kannst du dich gerne mal melden und wie versuchen zusammen eine Lösung zu erarbeiten.

      Bleib kreativ
      Bruno

  6. Ursula- Maria

    Hallo Bruno!

    Danke für ihre Antwort!

    Ein wunderbares „Instrument “ also, die 5 Tibeter, auch wenn ein paar Beschwerden mit einhergehen!; ) Ich musste schmunzeln, als ich las, dass auch psychische Ablagerungen abgebaut werden können. Nun kann ich erahnen, warum ich plötzlich so einen Drang nach Räumung und Ordnung habe!!! ; ) ; ) Na, dann machen wir mutig weiter!

    Vielen Dank und liebe Grüsse

    Ursula-Maria

  7. Ursula- Maria

    Seit mehr als einem MOnat mach ich nun die 5 Tibeter..jeden Tag. Ich erhöhte die Anzahl der Uebungen um je 2 pro Woche. Die 1. Woche alles normal. 2. Woche Zahnschmerzen(Zähne und Zahnfleisch sind intakt), 3. Woche: entzündetes Auge, 3. Woche: Rückenschmerzen und nun die 4. Woche eine Art Ekzem am Hals. Alles ging wieder weg, wie es gekommen ist. Auch hatte ich nicht das Gefühl, irgend etwas dagegen tun zu müssen(Medi’s ,Salben usw.)
    Ich frag mich nun, ob das Erstreaktionen sein könnten? Ob da etwas raus muss?? 😉 Ich fühle mich sonst sehr gut.

    Mit freundlichen Grüssen

    Ursula-Maria

    • Bruno Straub

      Liebe Ursula-Maria
      Die 5 Tibeter können physische wie psychische Ablagerungen unseres Körpers abbauen. Dies kann sich unter Umständen durch Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und einigem anderen äußern.
      In unserem Körper eingelagerte „Fremdstoffe“ können durch einen Abbauprozess in den Blutkreislauf ausgeschieden werden. Auch das plötzliche Auftreten von unreiner Haut ist ein Zeichen dieses Ausscheidungsprozesses.
      Es kann dann evtl. hilfreich sein die Wiederholungszahlen für einige Zeit zu verringern. Ärgern sie sich nicht darüber, sondern freuen sie sich, dass sich ihr Körper entgiftet. Sie werden sich nachher bestimmt wohler fühlen.
      Trotzdem ist es sinnvoll aufmerksam zu beobachten und im Zweifelsfall einen Arzt aufzusuchen.

      Viel Erfolg
      Bruno

  8. christa nöcker

    Meine Frage:
    ist das Duschen vor den 5 Tibetern oder nach den 5 Tibetern sinnvoll. Ich lieb das Wechselduschen direkt nach dem Aufstehen über Alles – wird die Wirkung der 5 Tibeter davon beeinträchtigt?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen – Danke – Ch. Nöcker

    • Bruno Straub

      Hallo Christa
      Es gibt hier sicherlich 2 Ansätze zu beachten. Den energetischen und den körperlichen.

      Beim Duschen gleich nach dem Üben kann sich der energetische Effekt reduzieren. (Dies könnte man evtl. mit der Kirlianfotografie sichtbar machen?)

      Beim Üben wird, nicht nur, die Durchblutung der inneren Organe angeregt. Duschen gleich nach den Übungen ist meiner Meinung nach nicht schädlich, nimmt ihnen aber einen Teil der positiven Wirkungen. Ich würde immer 30 – 60 Minuten damit warten.

      Persönlich habe ich keine Erfahrungen mit Wechselduschen vor dem Üben, würde aber mindestens 15 Minuten mit den Übungen warten. Beobachte dich mal genau ob du einen Unterschied feststellen kannst zwischen gleich nach dem Wechselduschen Üben und 15-30 Minuten damit warten. Vielleicht gibt dein Körper dir die Antwort?
      Wenn du magst, dann teile deine Erfahrungen hier gerne mit.
      Liebe Grüße
      Bruno

  9. Ich übe jetzt schon seit ein paar Wochen ziemlich regelmäßig.
    Wann ist eigentlich die beste Tageszeit dafür?

    • Bruno Straub

      Hallo Uta,
      schön wenn du regelmäßig übst.
      Für mich ist die beste Zeit am Morgen, nach dem Aufstehen.
      So kommt der Organismus richtig in Gang und ich bin gut vorbereitet für den Tag.
      Es ist sinnvoll, wenn möglich, immer zur gleichen Zeit zu Üben.
      Doch am wichtigsten ist es natürlich überhaupt zu Üben. Besser irgendwann am Tag als gar nicht!
      Viel Erfolg
      Bruno

  10. Ich habe im Buch von Peter Kelder gelesen das man 21 Wiederholungen machen soll. Das ist zuviel für mich, soviel schaffe ich nicht. Nützen die Tibeter dann überhaupt noch?

    • Bruno Straub

      Hallo Werner
      So wie ich unter Die 5 Tibeter – auf meine Art geschrieben habe ist es viel wichtiger bewusst und konzentriert zu Üben und dabei im richtigen Rhythmus ein- und auszuatmen.
      Versuche – in diesem Sinne – so viele Wiederholungen auszuführen wie du kannst. Das Üben darf ruhig etwas anstrengen aber nicht überfordern, zum „Kampf“ werden. Mit der Zeit werden es mehr und mehr Wiederholungen werden. Positive Wirkungen wirst du auch bei weniger Wiederholungen spüren. Wenn du regelmäßig, wie oben beschrieben, übst!
      Bitte die Entlastungshaltungen nicht „vergessen“.
      Viel Erfolg
      Bruno

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.