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Die Atmung Teil 1

Die Atmung ist bei unseren Seminaren und Trainings immer ein ganz zentrales Thema und erfährt dadurch viel Aufmerksamkeit. Die Atmung „führt“ nicht nur die Bewegung beim Üben, sie hilft uns auch eine meditativeres Üben zu erreichen. Mit etwas Übung gelingt es uns auch unsere Emotionen durch sie zu beeinflussen.

Was sehen/hören wir uns in diesem Podcast etwas genauer an?

  • Was passiert bei der Atmung?
  • Einatmung und Ausatmung
  • Auswirkungen auf körperlicher- geistiger- und emotionaler Ebene

Im 2. Teil der Atmung gibt es eine kleine, einfache Atemübung zum mitmachen.

  1. Erik Schwarb

    Sali Bruno
    Das ganze hast Du sehr informativ gesprochen. Es ist sehr verständlich wie Du gesprochen hast. Super!
    Bei mir ist es so. Ich mache nach den 5 Tibetern eine kurze Pause. So ca. 10-15 min. Danach lege ich mich auf mein Bett. Nun schliesse ich meine Augen und fange an meine Atemzüge zu zählen. Beim Einatmen achte ich darauf wie die Luft durch meine Nase in die Lunge gelangt. Dabei hebt sich zuerst der Bauch und dann die Brust, dies dauert ca. 5 Sekunden. Danach Atme ich aus. Ich lass die Luft durch die Nase nach aussen strömen, und gleichzeitig versuche ich mich von der Stirn über das Gesicht über den Hals in die Arme bis in die Finger zu entspannen. Das dauert ca. 5-7 Sekunden. Wenn keine Luft mehr ausströmt, geht die Entspannung weiter (ohne Einatmen), von Anfang Rückenmark, das Rückenmark hinunter Richtung Beine bis in die Füsse. Also nochmals ca. 5 Sekunden. Dies mache ich täglich mindestens 1 x 20-30 min.
    Es ist einfach schwierig das ganze richtig zu erklären. Der Bauch wird nämlich auch gleichzeitig entspannt. Es ist wie ein Fluss, der 1000 Nebenflüsse hat ohne stillstand. Und alles fliesst ineinander.
    Ich wäre froh um Deine Meinung dazu. Vielleicht weisst Du ja, was ich anders machen könnte?
    Noch etwas: Für jemand der das, das erste mal tut, sind 5 min. schon eine Ewigkeit. Und nur die tägliche Übung führt zum Ziel. Beharrlichkeit bringt Heil. Wenn man es täglich über Monate übt, kommt immer mehr Ruhe und Klarheit. Man kann sich das etwa so vorstellen: „Man ist an einem See und es windet. Schaut man nun in den See, so sieht man sein eigenes Gesicht verschwommen (Wellengang). Mit der Zeit lässt der Wind nach und man sieht das eigene Gesicht immer besser. Windet es gar nicht mehr, sieht man auch sein eigenes Gesicht klar wie in einem Spiegel (kein Wellengang mehr). Täglich üben heisst, den Wellengang langsam aber sicher zu Bändigen.

    Gruss
    Erik

    • Bruno Straub

      Hallo Erik,
      Danke für deine netten Worte. Zu der von dir beschriebenen Atemübung kann ich leider nichts sagen. Aber du scheinst sie sehr bewusst, konzentriert und mit viel Gespür auszuführen.
      Vielleicht noch so viel: Atemübungen können sehr mächtig sein. Deshalb ist immer Vorsicht geboten, wenn alleine, ohne Lehrer, geübt wird.

      Bleib achtsam
      Bruno

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